Mit dieser Urkunde vom 26. Oktober 1388 besiegelte Herzog Philip von Burgund und Herzogin Johanna von Braband "...son aime chevalier Herman Hoen du Broec" unter anderem die Schenkung eines Weinbergs am St. Servaasberg in Maastricht. Dieser Weinberg existiert heute noch bei Maastricht und war der erste Berührungspunkt der Hoensbroechs mit dem Weinbau.

Der Hauptsitz der Grafen von Hoensbroech lag in Geldern am Niederrhein. Die Familie blieb auch in den folgenden Kriegen Spanien treu verbunden und bekam 1675 für ihre Verdienste den Titel des spanischen Marquis verliehen.
Die Beziehungen zum katholischen Spanien wurden auch während der preußischen "Besetzung" von Teilen des Niederrheins aufrecht gehalten. der Soldatenkönig mahnte in einem Nachlass "der Marquis de Honsbrug muß mein Sucessor den Daum auf das Aug halten, ein gottloser Kerl gegen sein Landesherren ist..."

1738 kam ein kleines Weingut in Wiltingen in den Besitz der Hoensbroechs, welches aber aufgrund der sehr kleinen Rebfläche von nur 1,8 ha 1968 verkauft wurde. Im Folgejahr wurden 4,0 ha Rebfläche in Baden erworben, die kontinuierlich erweitert wurde. Heute gehören zu dem 1978 erbauten Weingut 15 ha Rebfläche.





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